Constanze Höfinghoff wechselt von der Nordsee an den Alpenrand

Die Tourismus-Direktorin von St. Peter-Ording und LTO Chefin von Eiderstedt verlässt den Norden

Nach 6 Jahren an der Spitze der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording, zunächst als Marketingchefin, stellvertretende Tourismus-Direktorin und seit dem 01.01.2018 als Tourismus-Direktorin hat sich die 49-jährige Tourismusexpertin noch einmal für eine neue Herausforderung entschieden und wird Tourismuschefin in Oberstaufen.

Constanze Höfinghoff leitet als Tourismuschefin künftig den Tourismus Eigenbetrieb Oberstaufen (TEO) und ist zugleich Geschäftsführerin der OTM (Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH) sowie Vorstandssprecherin im Schrothverband Oberstaufen e. V.. Sie wird ihre Aufgabe in Oberstaufen zum Jahresende übernehmen.

„Nach 25 Jahren Schleswig-Holstein Tourismus und der Verantwortung für den attraktivsten Ort der gesamten deutschen Küste, verlasse ich den Norden nur schweren Herzens“, so Höfinghoff.

„Gleichzeitig empfängt mich Oberstaufen mit großem Engagement und Herz und vor allem einer spannenden Aufgabe für die nächsten Jahre, auf die ich mich sehr freue.“ Aus ihrer Sicht punktet Oberstaufen vor allem mit atemberaubender Berglandschaft, die alle Sinne berührt. „Die Mischung aus Tradition und Moderne sowie die außergewöhnlich hohe Gesundheits- und Wellnesskompetenz bietet viel Potenzial, dem Gast ganzjährig eine attraktive Auszeit zu ermöglichen.“

 

Rainer Balsmeier, Bürgermeister der Gemeinde St. Peter-Ording erklärt:

„Ich bedauere es ausgesprochen, dass die Tourismus-Direktorin Constanze Höfinghoff nunmehr St. Peter-Ording verlassen wird. Wir waren und sind ein gutes Team und haben in den herausfordernden Zeiten den Tourismusstandort aber auch die Region Eiderstedt sehr positiv weiterentwickelt.“

Er wolle nicht verhehlen, dass die dieser Entscheidung vorangegangenen Gespräche mit der Politik in St. Peter-Ording leider ein einfaches und klares Bekenntnis von Teilen der Fraktionen zur Tourismus-Direktorin vermissen ließ. So sei ein solcher Schritt nicht besonders verwunderlich.

„Die Zusammenarbeit zwischen Teilen der politischen Parteien und der Verwaltung ist ausgesprochen angespannt und auch seit der Kommunalwahl nicht mit dem notwendigen Vertrauen versehen. Ich bin sicher, dass es Frau Höfinghoff in kürzester Zeit gelingen wird, den Tourismusort Oberstaufen noch positiver darzustellen, als es bereits heute der Fall ist”, so der Bürgermeister weiter, „ich wünsche ihr für die kommende Aufgabe alles Gute. Es ist sehr schade, dass sie uns verlässt.

Lars Hems spricht als Personalratsvorsitzender für alle Mitarbeiter/innen der TZ sein Bedauern aus:

„Es ist ein immenser Verlust für die TZ und St. Peter-Ording, dass Frau Höfinghoff uns verlässt. Was wir hier alle gemeinsam in St. Peter-Ording und bei der TZ mit Frau Höfinghoff als Chefin geschafft haben, sucht seinesgleichen. Stets sind wir uns auf Augenhöhe begegnet und haben jetzt mit großem Entsetzen die Nachricht aufgenommen, dass Frau Höfinghoff uns zum Ende des Jahres verlassen wird. Wir bedauern dies zutiefst!“, so Lars Hems. Die Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording wünsche Constanze Höfinghoff alles erdenklich Gute für die Zukunft und gratuliere ihrem neuen Arbeitgeber. „Oberstaufen erhält eine hervorragende Tourismuschefin, die wir leider Gottes nicht halten konnten.“

Constanze Höfinghoff
wurde 1971 im Emsland/Niedersachsen geboren und wuchs in Gelsenkirchen auf. Die Hotelfachfrau und staatlich geprüfte Betriebswirtin hat vielfache Leitungserfahrung im Tourismus. Nach sechs Jahren der Leitung der Ostsee-Therme Scharbeutz war sie von 2005 bis 2014 Geschäftsführerin und Marketingleitung der Nordsee-Tourismus-Service GmbH für die Nordsee Schleswig-Holstein. Zudem hat sie sich international einen Namen im Engagement für Natur & Tourismus im UNESCO Weltnaturerbe und Nationalpark Wattenmeer gemacht. Im August 2014 wechselte Höfinghoff nach St. Peter-Ording.

St. Peter-Ording
Das Nordseeheil- und Schwefelbad verbucht jährlich rund 2,6 Millionen Übernachtungen (420.000 Übernachtungsgäste, 550.000 Tagesgäste). Bei ca. 4.000 Einwohnern verfügt die Gemeinde über etwa 17.000 Gästebetten. Den ersten Gast empfing St. Peter-Ording im Jahr 1838, das erste Hotel eröffnete 1877. Mit dem Anschluss an die Bahn 1932 wuchs die Bedeutung als Ferienort weiter. Seit 1949 ist der Ort als Bad anerkannt. 1957 wurde direkt bei der DÜNEN-THERME die Schwefelquelle entdeckt. Einzigartig an der deutschen Westküste ist die Ausdehnung des Strands, der ca. 12 km lang und bis zu 2 km breit ist. Er ist Teil des Nationalparks und UNESCO Weltnaturerbes Wattenmeer.

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